2019

Oktober 2019: Im sechsten Video zeigen wir, wie Marlon den ersten Wasserturm baut und wie dieser dann neben Anjas und Achims Haus aufgestellt wurde. Immer wieder gilt die gleiche Regel: aller Anfang ist schwer! Nun steht der Turm und wir wissen, wie wir den nächsten bauen müssen. Auch was den Bagger betrifft, haben wir Wesentliches dazu gelernt: um den Turm anzuheben, benutzten wir zuerst die große Schaufel, aber wie im Video zu sehen ist, war das nicht möglich. Danach haben wir den Baggerarm benutzt, an dessen Ende der Hammer montiert war, der aber offensichtlich auch nicht für dieses Vorhaben geeignet ist. Wir haben es zwar auf diese Weise geschafft, den Turm aufzustellen, aber für den nächsten Turm und andere Gegenstände, die gehoben werden  müssen, wird Marlon demnächst eine spezielle Vorrichtung bauen. Mit etwas mehr als sechs Meter Höhe entsteht ein Druck von etwa einem halben Bar, der vollkommen ausreicht, das Haus im Untergeschoss mit Wasser zu versorgen.

 

März 2019: Im fünften Video bezüglich des Baus unseres ersten Hauses geht es ausschließlich um den Guss der Decke. Etwas mehr als sieben Minuten zeigen, wie wir dieser Herausforderung gut organisiert gerecht werden. Das einzige Problem war der vorübergehend sehr starke Regen und wie es der Zufall wollte, musste der Niederschlag gerade an diesem Tag besonders heftig ausfallen. Auch der Wind blies etwas stärker als sonst. Marlons Rampe hat ganz besonders dazu beigetragen, dass 25.000 Kilo Beton schubkarrenweise gefahr- und problemlos transportiert werden konnten; mit seinem Abzieher in Überlänge wurde die Fläche superglatt und letztendlich war es nur mit Marlons Dach möglich, den Guss der Decke durchzuführen.

 

Januar 2019: Das vierte Video wird gelegentlich bei YouTube nicht direkt geladen und abgespielt. Sollte das der Fall sein, klicke einfach auf “refresh”. In diesem Kurzfilm geht es um die Fenster- und Türstürze, die Verschalung der Decke, das Verlegen von mehr als 2.000 Metern Bewehrungseisen sowie um die Abdeckung des gesamten Hauses mittels eines Spezialdachs mit Plastikplane als auch der Außenisolation. Nebenbei geht es um einen besonderen Transport, wo sich zeigt, dass Improvisation eine ganz wichtige Sache ist und dass – gerade was die Wege betrifft – noch viel auf der Finca Bayano zu tun ist. Aber es ist auch einiges von dem zu sehen, was wir während der letzten Jahre erreicht haben: die Finca Bayano könnte kaum grüner sein.